Weißwein

14,50 

Rebsorte:
Die Rebsorte Furmint hat schon immer ihren Platz in Rust und ist in Österreich mit nur ca. 20 ha vertreten. Davon stehen 12 ha in Rust.
Die lange Tradition Furmint anzupflanzen beginnt mit dem Ruster Ausbruch. Furmint verleiht diesem Wein die nötige Säure und bringt Süßweine zu Tage, die es mit den besten der Welt aufnehmen.

Mit sorgfältiger Handlese werden auch sehr mächtige, trockene Furmintweine mit einer hohen Lagerfähigkeit gekeltert. 

Degustation: Helle transparente Farbe mit einem grünen Farbton. Dezente Fruchtaromen aber feine Schichten, steinig und kalkig mit Ingwer, Zitronengras, Pfeffer und Wildkräutern. Sehr lebendiger Gaumen mit heller Säure, köstlich mit gutem Volumen, reifen Zitrus- und frischen Birnenaromen. Gut gebaut mit feinem Extrakt, lebendige Frische, eine gute Tiefe und einen langen Abgang.

Passt gut zu: Welsfilet mit Blattspinat, Kürbiskuchen, Staudensellerie-Käsequiche, Wiener Schnitzel, Schweinsbraten mit Quittenchutney, Quittenkompott.

Inhalt

0,75 l Flasche

Prädikat

Qualitätswein

Trink­temperatur

7–12°C

Riede

Greiner

Auspflanzungsjahr

1976, 2002

Handlese

100 % selektionierte Trauben

Mostgewicht

20° KMW

Ausbau

temperaturkontrolliert im Edelstahltank

Füllung

März 2022

Alkohol

13 % vol.

Restzucker

7 g/l

Säure

7,5 g/l


    • Foto: Magnus Hengge, studio adhoc Berlin

      Stare über dem Weingarten

      Im September, während der frühen Erntezeit, kreisen tausende von Stare in großen Schwärmen über Rust und dem Neusiedler See.

    • Foto: Magnus Hengge, studio adhoc Berlin

      Warten auf den Schwarm

      Die Weinbauern freuen sich wenig über das Naturschauspiel, denn ihre Ernte steht auf dem Spiel.

    • Foto: Magnus Hengge, studio adhoc Berlin

      Furmint im Netz

      Die Trauben in den Lagen nah am See werden ohne Schutznetze ganz schnell von den Staren weggefressen.

    • Foto: Magnus Hengge, studio adhoc Berlin

      Traube hinter Gitter

      Die traditionellen Furmint- und Traminer-Weingärten müssen alle ab August geschützt werden.

    • Foto: Magnus Hengge, studio adhoc Berlin

      Sonst knallt’s

      Aber auch in den Weingärten, die durch Netze geschützt sind, können die Stare heftige Ernteausfälle verursachen. Darum werden sie mit Böllern und Heulern verjagt.